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Canyoning 2016 – Quo vadis?

Bodengo 2 Einblick

Ich frage mich regelmäßig zum Start der Canyoning-Saison, was kommt wohl in diesem Jahr spannendes in den Schluchten auf mich zu. Hier meine persönliche Erfahrung und Meinung:

Eigentlich sollte es im Canyoning keine großen Veränderungen mehr geben. Wenn man regelmäßig die Fortbildungen besucht, ist man auf dem aktuellen Stand. Auch die etablierten Verbände sind an einer Fortentwicklung interessiert und so wurden die Ausbildungen in den vergangenen Jahren immer

besser und umfangreicher. Die Regeln für das Führen von Gästen in der Schlucht sind bewährt und wurden anhand von Fehlentwicklungen und Unglücken in den Vergangenen Jahren oft überdacht und angepasst.

Führend in diesen Bereichen sind sicher die Landesverbände in Frankreich, der Schweiz und Österreich, die auf eine lange Zeit der kommerziellen Schluchtenführungen zurück blicken können.

Der Tenor ging immer dahin gehend dass die Gruppengröße für jeden Guide gut überschaubar sein muss und die Qualifikation der Guides und Assistenten auf einen hohen Niveau sein soll.

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Wintercanyoning – Nein Danke!

wintercanyoning sprung_actionZum Wintercanyoning habe ich eine sehr persönliche Meinung, die ich heute hier anbringen will.

Meine Ideen dazu sind natürlich in diesem „Winter“ nicht ganz nachvollziehbar – bei der aktuellen Wetterlage mit 12-18 Grad Außentemperatur wären mit unserer Ausrüstung auch
noch ganz feine Touren in den Schluchten möglich.

Ich gehe eher von den normalen Wintern aus, in denen jetzt der Schnee schon in den Schluchten liegt, die Wasserfälle gefroren sind und wunderschöne Anblicke liefern.

Dann kann man davon ausgehen, dass die Wasserbecken auch schon gefroren sind und im Wald rund um die Schlucht die Ruhe einkehrt, die Tiere und Pflanzen benötigen um sich zu erholen oder überhaupt durch den Winter zu kommen.

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Canyoning, aber Sicher! Nur mit wem?

Canyoning Abseilen unsicherEin kurzer Blogbeitrag der mir sehr am Herzen liegt. Ich habe mich selber immer gern als Canyoning-Profi bezeichnet, auch in den frühen Jahren meiner Arbeit. Das mag für den einen oder anderen anmaßend gewesen sein – war  im Grunde genommen aber immer die richtige und gesunde Selbsteinschätzung, da ich mich der Arbeit mit Haut und Haaren verschrieben hatte.  Keine Kompromisse beim Thema Sicherheit, eine ständige Lernbereitschaft und trotz Respekt vor der Erfahrung älterer Kollegen, immer eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, um nicht alles einfach nur zu übernehmen, sondern nach reiflicher Prüfung anzuwenden oder eben zu lassen. Weiterlesen